Phantomvibration (Gedicht)

Jeden Monat veröf­fent­licht Dominik Leitner ein Wort, das als Schreib­an­lass dienen soll. Das Projekt *txt lockt regel­mäßig etwa 40 Schrei­bende an die Tasta­turen. Im März gilt es das Wort „Wahn“ als Kern für krea­tive Texte zu verwenden. Lars hat sich mit einem sehr alltäg­li­chen Wahn befasst, dem vermut­lich schon alle mal verfallen sind.

Phan­tom­vi­bra­tion

Hin und wieder, ab und zu, im Gehen oder wenn ich sitze,
spür’ ich in der Hose Kitzel.

Wahn das Vibra­tionen in der Tasche?
Starke? Schwache? Lasche?

Wahn da neue Neuig­keiten,
die sich ohne mich verbreiten?

Wahn da Kommu­ni­ka­ti­ons­ver­suche
von wem über den ich fluche?

Wahn da Botschaften der Liebe,
die Strom in meine Hose triebe?

Wahn das deine Nach­richten,
die mein Bein zum Brummen brichten?

Allzu oft – und das ist schade
Wahn das nur Wahn­vor­stel­lungen an meiner Wade.

Mitwir­kende
avatar
Autor und Spre­cher
avatar
Spre­cherin
fyyd

Ein Gedanke zu „Phantomvibration (Gedicht)“

  1. Nicht nur den Mann befällt solch Wahn
    in seiner Hose oft spontan:

    Er ficht indes auch dann und wahn
    manch Frauen unterm Rocke an.
    😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren: