Schokoladenkuchen (Gedicht)

Jeden­falls haben ver­gan­gene Nacht der böse Dämon und die über­natür­lich großen Raubtiere sich gegen­seit­ig aufge­fressen. Ich selb­st bin im Prozess mit­ge­fressen wor­den, blieb aber als kör­per­los­er Beobachter am Schaus­piel beteiligt. Die Ereignisse waren erstaunlich unblutig, eher wie in antiken Erzäh­lun­gen, in denen zwar Mon­ster andere ver­schlin­gen, aber nicht das Spritzen von Blut oder das Umher­fliegen von Eingewei­den the­ma­tisiert wird. Am Ende blieb vom gegen­seit­i­gen Auf­fressen nur ein klein­er Haufen Dämo­nenkacke, der zu allem Über­fluss wie eine Scheibe Schoko­ladenkuchen aus­sah. Dann endete der Traum.”

ursprüngliche Beschrei­bung des Alp­traums von Kai

Musik: The Bells of St. Anne de Beaupre (Pub­lic Domain)

 

Mitwirk­ende
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Sprecher*in
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Autor*in und Produzent*in

fyyd

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