In der Pfanne und Wähle Wurst, meide Speck (Gedichte)

Da wird ja der Speck in der Pfanne ver­rückt! Yolk Taxxon ver­merkt in seinem Log­buch, wie der Krieg der Poe­sie so richtig ins Rollen kam. Offen­bar hat es etwas mit Pfan­nen und Würsten zu tun.

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fyyd

Von der Erfindung der Angst (Gedicht)

Kriegs­berichter­stat­ter Yolk Taxxon ist vom Regierungswür­fel des Plan­eten Flup­nosia damit beauf­tragt wor­den sich genau anzuse­hen, was im Krieg der Poe­sie vor sich geht. Über die Anfänge des rhetorischen Kon­flik­ts ist haupt­säch­lich bekan­nt, was er in seinem Log­buch ver­merkt hat. Offen­bar begann der Krieg mit diesem Gedicht über eine selt­same men­schliche Emotion.

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fyyd

I’m selling my spamming tactics (Collage)

Was läuft wie eine Ente, aussieht wie eine Ente und klingt wie eine Ente ist ein aus­gek­lügel­ter Enten­ro­bot­er! Kaufen Sie jet­zt diesen inno­v­a­tiv­en Entenroboter!”

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es ver­mut­lich auch! Wenn du also Ange­bote wie diese per E‑Mail erhältst, ignoriere sie am besten! Natür­lich kannst du auch Sätze daraus zusam­menkopieren und eine Col­lage aus deinem Spam bauen, wie Lars.

Dieses kurze Stück ist die bish­er per­son­al­in­ten­sivste Kapsel und beherbergt die ersten Auftritte von ein­er ganzen Menge neuer Stimmen.

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Wenn du weißt, dass es Liebe ist (Gedicht)

Die Welt ist ein Kreis­saal” (sic!), for­mulierte einst im Jahre 2012 der Rap­per Käptn Peng in seinem Lied “Sie mögen sich” und das stimmt ja auch. Kai beglückt uns dies­mal mit einem ganz beson­deren Liebesgedicht, das philosophisch in eine ähn­liche Rich­tung geht. Ein bisschen.

Die let­zten Tage des Som­mers sind der Früh­ling der gewalt­bere­it­en Polizisten;
sie streifen durch die Straßen, berühren sacht die Gum­miknüp­pel des jew­eils anderen,
auf der Suche nach der fein­sten Spur von Widerstand.

Wer in unseren Tagen noch an den Kom­mu­nis­mus glaubt,
hat dieses Glitzern in den Augen und keine ordentliche Klei­dung an
und wartet auf den Kom­pro­miss, den nur ein uner­wün­schter Gott ver­sprechen könnte;
Sterne wer­den hier aus bunt bemal­tem Blech gemacht.

Täglich habe ich Visio­nen vom Unter­gang der Welt:
In einem Wall aus Feuer oder Ozean,
in einem let­zten Blitz von Bewusst­sein und von Leid
stellt man sich der wesentlichen Frage
ob du, was du wer­den woll­test, bis zu diesem Punkt gewor­den bist
und ob du weißt, dass es Liebe ist.

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Irgendwann wirst du verstehen (Gedicht)

Als wir im März bei Twit­ter nach Titeln für Geschicht­en fragten, die es noch nicht gibt, hat sich Herr Alzheimer dazu entschlossen uns eine Steil­vor­lage für dieses nach­den­kliche Stück Glückskek­sweisheit zu liefern. Mit Car­o­la Bach fan­den wir dazu die per­fek­te Stimme. Wenn ihr mehr von ihr hören möchtet, besucht Poly­do­ra, wo sie ihre anderen Gedichtvorträge lagert.

Irgend­wann wirst du verstehen

Irgend­wann wirst du verstehen,
Dass die Dinge schnell vergehen.
Mit eines Kindes Zeitensinn
Rin­nt noch der Tag als Jahr dahin,
Doch mit dem Alter kommt die Zeit,
Wenn Zeit nicht mehr unendlich ist.

Irgend­wann wirst du verstehen,
Dass die Dinge schnell vergehen.
Unge­hört sind die Beschwerden,
Denn alles Sein ist nur bestimmt
Zum Sein, Verge­hen und Werden.

Irgend­wann wirst du verstehen,
Dass die Dinge schnell vergehen,
Denn alles ist aus Sternenstaub,
Vom Son­nen­wind ver­streutes Laub.

Irgend­wann wirst du verstehen,
Dass die Dinge schnell vergehen,
Ver­gan­genem das Neue folgt.

Irgend­wann wirst du verstehen.

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Vierzeiler (Gedicht)

Ein kleines Gedicht, vorgestellt von Kati und vorge­le­sen von Jörn. Viel Spass damit!

Hat ein Gedicht der Zeilen vier,
ist nicht viel Platz für Sinn darin,
ihr seht, das ist die Dritte hier,
wom­it ich schon am Ende bin.

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fyyd

Phantomvibration (Gedicht)

Jeden Monat veröf­fentlicht Dominik Leit­ner ein Wort, das als Schreiban­lass dienen soll. Das Pro­jekt *txt lockt regelmäßig etwa 40 Schreibende an die Tas­taturen. Im März gilt es das Wort “Wahn” als Kern für kreative Texte zu ver­wen­den. Lars hat sich mit einem sehr alltäglichen Wahn befasst, dem ver­mut­lich schon alle mal ver­fall­en sind.

Phan­tomvi­bra­tion

Hin und wieder, ab und zu, im Gehen oder wenn ich sitze,
spür’ ich in der Hose Kitzel.

Wahn das Vibra­tio­nen in der Tasche?
Starke? Schwache? Lasche?

Wahn da neue Neuigkeiten,
die sich ohne mich verbreiten?

Wahn da Kommunikationsversuche
von wem über den ich fluche?

Wahn da Botschaften der Liebe,
die Strom in meine Hose triebe?

Wahn das deine Nachrichten,
die mein Bein zum Brum­men brichten?

Allzu oft – und das ist schade
Wahn das nur Wah­n­vorstel­lun­gen an mein­er Wade.

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Frühling (Gedicht)

Es ist Früh­lings­be­ginn! Ab heute darf das Wet­terkon­trol­lamt nur noch Chem­trails aus­brin­gen, die für Früh­lings­ge­füh­le sor­gen. Zur Feier des Tages hat Kai einen Vierzeil­er einge­sprochen, den er bere­its 2006 geschrieben hat.

Wenn die Kuh gen Him­mel fliegt,
der Bauer auf dem Ack­er liegt,
der Balken kracht, die Scheibe klirrt,
dann ist das Faul­gas explodiert.”

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fyyd

Ziegen sind keine Astronauten (Gedicht)

Neben den großen Geschicht­enkapseln und den Metakapseln, in denen wir nur über uns selb­st schwafeln, gibt es auch immer wieder kleine Früchtchen unregelmäßig und zwis­chen­durch. Dieses Gedicht ent­stand im Rah­men von Pro­jekt *.txt zum Wort “Berg”.

Ziegen sind keine Astronauten

Die Bergziege kaut ihr Gras
ganz ohne Unterlass.
Nichts mag sie lieber.

Die scheiß Fliege, die sie stört,
in ihren Öhrchen hört,
nagt an ihrem Pelz.

Das Gras, ganz abgefressen,
wächst stumm unterdessen
weit­er gen Himmel.

Der Berg ist ihm weit voraus,
hofft Ziege, Fliege, Gras geht bald die Luft aus.
Dann hat er endlich seine Ruhe.

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Qual­itätssicherung Reimschema

fyyd

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